Spendenzweck

Wasser ist Leben …

… und deshalb fließt der Erlös des 1. Entenrennens beim Schiersteiner Hafenfest in diese Projekte.

Seit vielen Jahren engagieren sich die deutschen Lions für sauberes Wasser.

Lions für WaSH!

WaSH-Projekte (Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene) sind ein bewährter und umfassenden Ansatz zur Lösung eines der größten Probleme des 21. Jahrhunderts: Zugang zu sicherem Wasser und überlebenswichtige sanitäre Grundversorgung.

Neben Maßnahmen zur Wasserversorgung, in Katastrophenhilfe- und Wiederaufbauprojekten in Pakistan, Haiti, Japan und Ostafrika umfassten die Lions-Projekte der letzten zehn Jahre auch Projekte mit Aufklärungskampagnen in Bolivien und Pakistan, Brunnenbau in Kenia und langfristig konzipierte Trinkwasserauf-bereitungsmethoden wie das erfolgreichen SODIS-Projekt in Ghana, wo Trinkwasser durch die Lagerung von wassergefüllten PET-Flaschen in der Sonne gewonnen wird.

Was zählt ist das Ziel!

Das Ziel ist immer die Verbesserung des Zugangs zu sauberem Wasser für Menschen in Not- und Krisengebieten. Passgenaue Hilfe – Tropfen für Tropfen!

Im Rahmen des Projekts „Wasser für Uganda“ wird der Zugang zu sauberem Wasser in den am Viktoriasee gelegenen Regionen Mukono und Buikwe für eine Zielgruppe von rund 10.000 Menschen verbessert.

Das stark verunreinigte Wasser des Sees ist nicht als Trinkwasser geeignet und außerdem in den Uferregionen mit den Larven einer Egelart verseucht, die über Hautkontakt in den menschlichen Organismus gelangen kann und die sogenannte Bilharziose auslöst – eine schwere Infektionskrankheit, die unbehandelt lebensbedrohlich werden kann.

Sicherheit und Bildung

Von dem Projekt profitieren werden vor allem Frauen und Kinder, die traditionell für die Wasserversorgung zuständig sind. Selbst Kinder laufen oft kilometerweit, um das täglich benötigte Wasser heranzuschaffen. Die langen Wege setzen sie zahlreichen Gefahren aus. Auch der Schulbesuch kommt dadurch zu kurz.

Fehlendes Hygienewissen und ein Mangel an Sanitäreinrichtungen befördern die Übertragung von Krankheiten und führen zur weiteren Verschmutzung der Wasserquellen. Unter enger Einbeziehung der Bevölkerung und mit dem Fokus auf Standorte an Schulen und in kleineren Gemeinden bauen Frauen in der Projektregion in Eigenleistung Regenwassertanks. Gefiltert mit einfach hergestellten Sandfiltern steht so das benötigte Trinkwasser zur Verfügung – wenn der Regen regelmäßig kommt. Ergänzend sind inzwischen Brunnen nötig.

Die Errichtung von einfachen Handwaschstationen (so genannte „tippy taps“) und Toiletten runden die umfassenden Maßnahmen der lokalen Selbsthilfegruppen ab. Eigenverantwortung für das Fortbestehen des Projekts

Dabei werden engagierten Frauen in den Gemeinden zu verantwortlichen Akteuren des Projekts. Sie geben grundlegendes Hygienewissen weiter und kümmern sich um die Instandhaltung und Bedienung der Einrichtungen. So ist die Nachhaltigkeit auch nach Abschluss des Projekts gesichert.

Zu den anderen Projekten, die mit dem Erlös dieses Entenrennen unterstützt werden, gibt es in Kürze weitere Informationen.